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Weißer Germer |
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Familie: Liliengewächse ( Liliaceae ) |
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Bezeichnung: Der Weiße Germer ( lat. Veratrum album ) wird auch Lauswurz oder Lauskraut genannt. |
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Beschreibung: Die bis zu 1,5 m hohe mehrjährige Pflanze besitzt einen knolligen Wurzelstock. Der aufrechte Stengel ist oben behaart. Die elliptischen Blätter des weißen Germer sind tief gefaltet und werden nach oben hin schmaler. Der rispenförmige Blütenstand besteht aus gelbgrünen Blüten. |
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Verbreitung: Der weiße Germer kommt im süd- europäischen Gebirge vor. Er gedeiht vorzugsweise auf Flachmooren und kahlen Waldstellen. |
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Inhaltsstoffe: Die Pflanze enthält giftige Veratrumalkaloide wie Protoveratrin und Germerin. |
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Medizinische Wirkung: Der weiße Germer wurde früher bei hohem Blutdruck verwendet. Auch als Brechmittel und bei Fieber und Rheuma fand die Pflanze Anwendung. Wegen der hohen Toxizität hat die Pflanze in der Naturheilkunde heute kaum noch Bedeutung. |
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Warnung: Diese hoch giftige Pflanze darf unter gar keinen Umständen zur Selbsttherapie verwendet werden! |
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Heilpflanzenlexikon von A-Z



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